Das schlechteste Getränk von Mexico

Die schnellste Maus von Mexiko heißt Speedy Gonzales, das weiß ich aus den Zeichentrickserien meiner Kindheit. Nun wird es Zeit, das schlechteste Getränk von Mexiko kennen zu lernen.

Isla Mujeres

Zu einer Zeit als Corona noch eine mexikanische Biersorte war, machten wir eine Rundreise auf der Halbinsel Yucatan. Zur Eingewöhnung verbrachten wir ein paar chillige Tage auf Isla Mujeres, der Insel der Frauen. Der Name ist aber irreführend, denn auch Männer dürfen dort ohne Repressalien Urlaub machen.

Aber bald ist das für deutsche Männer eh kein Problem mehr. Denn laut Entwurf des Geschlechtseintragungsänderungsgesetzes soll bald jeder Bürger ganz unbürokratisch sein Geschlecht frei wählen können. Ich glaube, ich werde mich für einige Wochen zur Frau erklären. Dann kann ich endlich ohne schlechtes Gewissen auf den tollen Frauenparkplätzen parken, die sauberen Damentoiletten benutzen und mir meinen Jugendtraum erfüllen: Einmal in der Damenumkleide unseres Sportvereins duschen gehen. Mädels, ich freue mich schon darauf!

Auf der Insel suchten wir uns erstmal einen Mietwagen. Ich hatte gelesen, dass hier ganz fortschrittlich ausschließlich Elektrofahrzeuge vermietet werden. Die Auswahl war allerdings etwas eingeschränkt, denn es gab nur ein einziges Modell: „Familie Feuerstein“ als Golf Cart. Das Gefährt war ungefähr so sexy wie Herpes und fuhr maximal 25 km/h. Die einzige Alternative war das Taxi.

Der SinnlosReisende fährt elektrisch
Taxi Golf Cart auf  Isla Holbox
Taxi

Auf Isla Mujeres dürfen nämlich nur Versorgungsbetriebe und Handwerker ein richtiges Auto fahren. Da die Insel sehr klein ist, reicht so ein Minimalfahrzeug absolut aus. Und das hat den Vorteil, dass man ganz entspannt in den Straßen schlendern kann, ohne ständig auf den Verkehr zu achten.

Müllwagen auf Isla Mujeres
Die Müllabfuhr auf Isla Mujeres
Hauptstraße auf Isla Mujeres bei Nacht ohne Autos
Entspannte Hauptstraße ohne Autos

Am Strand geht es sehr gechillt zu, das geht gar nicht anders. Wir verbrachten einige Tage im Karibikmodus, ernährten uns von leckeren Tacos, Tortillas oder Quesadillas und schlürften die eisgekühlte Reismilch Horchata.

Blick auf Cancun von Isla Mujeres
Isla Mujeres. Am Horizont die Hotelburgen von Cancun
Strand
Wer hier Stress hat, ist selber schuld

Das Michelada-Debakel

Ich bin ja in fernen Ländern immer auf lokale Spezialitäten neugierig. Als ich Abends in der Beach-Bar ein mir unbekanntes Getränk mit dem Namen Michelada auf der Karte entdeckte, bat ich den Kellner zum Beratungsgespräch. Er reagierte ganz euphorisch, lobte meinen ausgezeichneten Geschmack und erklärte, dass Michelada das Nationalgetränk von Mexiko und speziell dieser Region sei und außerdem das Lieblingsgetränk aller Mexikaner. Und da zufällig genau in dieser Bar die besten Micheladas weit und breit serviert wurden, erfülle es ihn mit Stolz, mich an dieser Köstlichkeit teilhaben zu lassen. Zumindest war es ungefähr das, was ich aus seinem Kauderwelsch aus Englisch und Spanisch heraushörte.

Wenig später kam das Getränk, eine trübe Flüssigkeit in einem Halbliterglas mit etwas Klebrigem am Glasrand. Der Kellner wartete neben unserem Tisch und schaute mich mit einem strahlenden Lächeln erwartungsfroh an. Ich probierte vorsichtig von dem Gemisch, das einen eigenartigen Geruch verströmte, den ich nicht richtig einordnen konnte. Als meine Geschmacksnerven erste Signale rückmeldeten, erstarrte ich. Die SinnlosReisende schaute mich fragend an. Der Kellner erkundigte sich mit stolzgeschwellter Brust, wie es mir schmecke. Ich zwang meine Gesichtsmuskeln zu einem Lächeln und murmelte etwas Unverbindliches, um ihn loszuwerden.

Dann versuchte ich, die Lage wieder in den Griff zu bekommen. Das Gesöff schmeckte so widerlich, dass ich mich kaum zu einem zweiten Schluck überwinden konnte. Aus der Ferne reckte der Kellner den Daumen nach oben und rief ein lautes „Salud!“. Auch nach mehreren Versuchen konnte ich mich nicht an den unbeschreiblichen Geschmack gewöhnen, aber ein Nationalgetränk lässt man nicht zurückgehen. Während die SinnlosReisende sich einen Ast ablachte, kämpfte ich würgend einen einsamen Kampf gegen Mexikos Nationalehre. Ich verdünnte das Getränk heimlich aus meiner Wasserflasche, aber das änderte nichts an dem Brechreiz, der mich langsam überkam.

Der Kellner bemerkte nach einer Weile, dass sich der Füllstand in meinem Glas kaum änderte und fragte mit besorgter Miene, ob es ein Problem gäbe. Um seinen Stolz nicht zu verletzen, versuchte ich mich vorsichtig mit Hinweisen auf das deutsche Reinheitsgebot und einen verdorbenen Magen herauszureden. Am Ende deutete ich an, dass dieses Getränk einfach nur himmlisch schmecke, aber speziell mir eben nicht so ganz zusage.

Der Kellner hörte meinem Gestammel mit gerunzelter Stirn zu. Dann griff er mein Glas und meinte, möglicherweise habe sich der neue Barkeeper in der Mixtur vertan und versprach, mir ein neues Glas zu bringen. Nach einer hitzigen, lauten Diskussion an der Bar stellte er erneut ein volles Glas vor mich und stellte sich breitbeinig mit verschränkten Armen neben unseren Tisch. Außer dem Kellner und mehreren einheimischen Gästen beobachtete mich auch der Barkeeper mit einem langen Messer vom Limettenschneiden in seiner Hand.

Mir wurde schlagartig bewusst, wie schmal der Grat zwischen karibischer Urlaubsstimmung und kulturellem Debakel ist. Ich sah mich schon als Opfer einer Getränke-Vendetta. Und plötzlich fiel mir ein, wie viele Touristen in Mexico spurlos verschwinden. Vorsichtig nahm ich einen kleinen Schluck. Während die SinnlosReisende mühsam einen Lachanfall unterdrückte, versuchte ich meine Panik in den Griff zu bekommen. Das Getränk schmeckte genauso giftig wie das erste Glas. Tapfer zwang ich mich zu einem Lächeln und reckte den erhobenen Daumen in Richtung Bar.

Skelett bringt Getränke
Noch eine Runde Micheladas, Señor?

Auf meine Frage, aus was denn diese Michelada bestehe, erfuhr ich die Zubereitung: Man wälzt den mit Zitronensaft angefeuchteten Glasrand in Salz und Chillipulver. Dann füllt man zwei Finger hoch Maggi Flüssigwürze in das Glas und gibt ein paar Eiswürfel, einen Schuss Tabasco sowie einen Spritzer Limettensaft hinein. Dann gießt man das Ganze mit einer Mischung aus Tomatensaft, Venusmuschelpulver und Bier auf. Fertig ist die Katastrophe*. Ich bedankte mich für die Information und begab mich auf die Toilette um mich zu übergeben. Ich war nicht der Einzige.

Jaguar Skulptur in Toilette
Jaguarpärchen, beim Erbrechen einer Michelada auf der Toilette überrascht

Während der Kellner eine Zigarettenpause machte und der Barkeeper gerade beschäftigt war, schüttete ich das Getränk unauffällig in den Pflanzenkübel neben unserem Tisch. Als das Bäumchen die ersten Blätter abwarf, entfernten wir uns zügig.

Rio Lagartos und Las Coloradas

Nach einigen wundervollen Tagen nahmen wir die Fähre zurück ans Festland, wo wir uns einen Mietwagen besorgten, diesmal ein erwachsenes Fahrzeug. Nach unglaublichen drei Stunden Wartezeit am Schalter von Europcar (Herzlich willkommen auf unserer schwarzen Liste der Firmen, mit denen wir keine Geschäfte mehr machen!) erhielten wir den Schlüssel für einen Chevrolet Spark. Der Fahrzeughersteller hatte sich in vergangenen Jahrzehnten einen zweifelhaften Ruf erworben. „Unsafe at any speed“ war das Fazit der Testzeitschriften. Unser Modell war eine Sonderedition ohne neumodischen Firlefanz wie ABS, ESP oder Airbags, aber immerhin mit Klimaanlage und einem Motörchen, das Geschwindigkeiten knapp über 100 km/h erlaubte. Schneller will man auf mexikanischen Straßen sowieso nicht fahren.

Wir fuhren nach Rio Lagartos, wo wir im gleichnamigen Nationalpark einen Bootsausflug machten. In den verzweigten Lagunen gibt es Mangroven, Flamingos und Kaimane. Letztere sind etwas beunruhigend, denn im selben Gewässer liegt auch die Insel mit dem Badestrand. Unser Bootsführer versicherte uns, dass es hier völlig ungefährlich sei. Trotzdem hatte er die Bezahlung im Voraus kassiert und ging selbst nicht ins Wasser. Sicher ist sicher.

Mangroven in Rio Lagartos
Unberührte Mangrovenwälder
Pelikana in Rio Lagartos
Auch Wasservögel mögen keine nassen Füße
Kaiman schwimmt im Wasser
Hungriger Badegast
Flamingos in Rio Lagartos
Einbeinige Wanderer

In Las Coloradas ist der Name Programm. Hier wird Salz gewonnen, was dem Wasser eine eigenartige Farbe verleiht. Angeblich enthält der schlammige Boden hier wertvolle Mineralien, die gut für die Haut und für ein langes Leben sein sollen. Die Wirkung muss aber eher langfristig sein, denn während der Behandlung merkt man nicht viel. Immerhin gibt es hier Urzeitkrebse und die sehen wirklich alt aus.

Die SinnlosReisenden im Beauty-Modus
Pinkfarbenes Wasser in Las Coloradas
Salzbecken in Pink
Boot am Strand von Las Coloradas
Am Strand von Las Coloradas

Die Ruinen von Ek Balam

Die Fahrt durch das ländliche Yucatan ist ziemlich eintönig. Das Land ist flach und bewaldet und daher sieht man kilometerlang nichts als Bäume neben der Straße.

Straße mit Bäumen in Yucatan
Ein bisschen mehr Aussicht könnte nicht schaden

Das war vielleicht auch der Grund, warum die Mayas mitten in den Dschungel so hohe Pyramiden bauten. In Ek Balam bestaunten wir die gut erhaltenen Überreste einer Siedlung. Es kostet etwas Schweiß, bis ganz nach oben zu klettern, aber es lohnt sich. Denn die schönsten Reliefs findet man im Dachgeschoss, dort wo die Priester ihrem Handwerk nachgingen.

Ruinen von Ek Balam
Die Ruinen von Ek Balam
Blick auf die Ruinen von Ek Balam
Von oben sieht man endlich weiter als bis zum nächsten Baum
Maya Tempel mit Reliefs
Ganz oben: Die Galerie der Stinkefinger

Nach der anstrengenden Kletterpartie in tropischer Hitze nahmen wir ein Bad in einer Cenote. Das sind runde Löcher, die ohne ersichtlichen Grund mitten in der Landschaft entstanden sind. Es ist einfach nur herrlich, alleine in dem stillen Wasser zwischen den herabhängenden Luftwurzeln zu planschen.

Cenote ohne Menschen
Idyllisches Badeplätzchen
Cenote mit Badenden
Nach Ankunft eines Reisebusses

* Später erfuhr ich, dass es durchaus trinkbare Variationen der Michelada gibt. Die Menge der Flüssigwürze macht den Unterschied zwischen Durstlöscher und Brechmittel. Hasta luego!

Autor: sinnlosreisen

Skurille Reiseerlebnisse zum Lachen

26 Kommentare zu „Das schlechteste Getränk von Mexico“

  1. Hah, was habe ich gelacht. Ich hoffe, du hast mit dem Barkeeper keine Kontaktdaten getauscht… 😉 Ja, eigentlich probiere ich auch ganz gerne mal einheimische Spezialitäten, aber jetzt weiß ich, dass ich, sollte es mich mal nach Mexiko verschlagen, dieses Michelada-Zeugs auf jeden Fall nicht probieren werde…

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          1. Oh, Vegetarier… pfft, alles nur Ausreden 😉 Nein, alles gut, der Tatar ist schon sehr speziell, selbst meine eigene Mutter hat die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, als ich ihr berichtete, so ein Ding, ähm… konsumiert zu haben… 😉

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          1. Also ja, es ist rohes Hackfleisch, dazu gibt es ein aufgeschlagenes, rohes Ei. Dann Salz, Pfeffer und Maggi. Zuerst verarbeitest du das Fleisch mit dem Ei und gibst viel Maggi dazu (muss ich erklären, warum? Damit es nicht ganz so… roh schmeckt). Dann Pfeffer und Salz drauf. Und runter damit. Nachspülen mit Wodka ist hier keine polnische Laune, sondern bitter nötig. Weshalb, das muss ich auch nicht erklären, oder? 😉

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  2. Das mit den Damentoiletten würde ich mir noch mal überlegen. Wenn „man“ schon mal selbige nach einem Konzert, bzw. einer heftigen Party reinigen durfte, war „man“ doch etwas desillusioniert. Auch bezweifle ich die vorliegende Menge an Frauenparkplätzen in Mexico, aber evtl. hat sich da ja was geändert. 😉

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  3. Vielleicht hat man dir das mit der freien Wahl des Geschlechtes nicht verständlich genug erklärt. Du lebst halt in Deutschland 🇩🇪 und manchmal muss man in die Schweiz 🇨🇭 kommen, um die Dinge angemessen einordnen zu können. 👍

    Hier schreibt Der Bundesrat: „Menschen mit Transidentität oder einer Variante der Geschlechtsentwicklung können ihr Geschlecht und ihren Vornamen im Personenstandsregister künftig rasch und unbürokratisch ändern.“

    Die Intention des Gesetzes ist die schnelle und unbürokratische Hilfe bei Transidentität. Es ist also ein Gesetz für Menschen, die bisher ein erheblichen Leidensdruck entwickelten. Und das, aufgrund einer regiden Geschlechterzuordung.

    Es ist eines dieser Gesetzte, die uns aus archaischen Strukturen in eine moderne und gerechtere Zivilgesellschaft führen.

    Für Spanner in Frauenunkleidekabinen und Herren die Frauenparklätze okkupieren, ist das Gesetzt nicht gedacht. Eine Gesellschaft ist halt nur so zivilisiert, wie es die Menschen sind, die in ihr leben. Aber sicher wirst du das mit der Zivilisation auch in diesem Kontext noch hinkriegen. 😉 Da bin ich mir ganz sicher.

    Ansonsten ist das ein lesenswerter und amüsanter Reisebericht. 👍👍👍 🇲🇽

    Meine Getränkeempfehlung: Tomatensaft, Zitonensaft, ordentlich Worchester-Souce, Tabasco, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer und eine Selleriestange. 🍅🍅🍅🍅

    Allerdings ist mir in Zusammenhang mit diesem Getränk, auch schon ein zivilisatorisches Defizit attestiert worden. 😟 So hat halt jeder von uns sein Päckchen zu tragen.

    Herzliche Grüsse
    http://www.derhalbhartemann.com

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    1. Na also, geht doch! Das ist zwar noch kein Shitstorm, wie ich ihn mir zum zweiten Geburtstag gewünscht hatte, aber immerhin lese ich deutliche Kritik. Also quasi eine Shitbrise, denn der Tonfall ist für einen Sturm einfach viel zu respektvoll.😏
      Thomas,
      mir hat tatsächlich niemand den Gesetzentwurf erklärt, ich habe es zufällig im Internet entdeckt. In Deutschland gibt es ja auch keinen Bürgerentscheid dazu, das machen die Parlamentarier unter sich aus.
      Mir ist natürlich die Intention klar und ich finde es auch absolut begrüßenswert, wenn das Verfahren für Betroffene einfacher wird. Beim Lesen des Entwurfs hat mein sinnlos satirisches Hirn allerdings gleich an die unbeabsichtigten Nebenwirkungen gedacht. Denn wenn ich es richtig verstanden habe, wird man per Erklärung sofort zum Betroffenen, denn jeder kennt sein Geschlecht selbst am Besten. Also gilt das Gesetz dann für alle Menschen. Frauenparkplätze und Umkleiden sind da ja noch vergleichsweise harmlos. Aber beim Sport oder den ganzen Frauenquoten wird es dann schon spannend, wenn sich jeder sein Geschlecht aussuchen kann, wie er mag.
      Ich bin aber sicher, dass im Parlament diese Missbrauchsmöglichkeiten heiß diskutiert werden und vertraue auf die Gründlichkeit des deutschen Gesetzgebers.
      Viele Grüße an den halbharten Mann (vielleicht wird das ja auch einmal eine offizielle Kategorie für das Geschlecht?)
      Marco

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  4. Pfeilschwanzkrebse?! Toll! – ja, die Art ist wirklich alt. Und, nebenbei und nur für den, den es interessiert, kein Krebs. Aber wie hätte man sie nennen sollen!
    Nun, was das Getränk und die Rezeptur angeht: es ist eigentlich recht einfach. Das Zeug ist gemäß Zutatenliste nicht zum einfach so trinken gedacht. Sondern für den nächsten Morgen nach einer Nacht, in der man meinte, eine bis mehrere Flachen Tequila alleine leeren zu müssen.
    Da könnte es ein veritables Wunder wirken.
    Was aber aufs Gleiche hinausläuft, man wird die Jaguare am selben Ort wieder treffen.

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