Andalusien – wo Mauren Mauern mauern

Impressionen aus dem Kurzurlaub in Spaniens Süden.

Als die Mauren im Jahre 711 Spanien eroberten, brachten sie Wissenschaft, Wohlstand und Kultur in das bis dahin ziemlich unterentwickelte Gebiet. Sie nannten den südlichen Teil des Landes Al-Andalus und beherrschten ihn über 700 Jahre lang. In Granada erbauten die maurischen Herrscher die Alhambra, in der damals die Abgesandten aus aller Herren Länder auf eine Audienz warteten. Heute warten Touristen aus der ganzen Welt darauf, die Gemächer besichtigen zu dürfen. In der Hauptsaison muss man mindestens drei Wochen im Voraus seine Tickets im Internet bestellen, damit man einen Zeitslot von einer Stunde bekommt.

Alhambra
Innenhof in der Alhambra

Die Gebäude der Alhambra sehen von außen eher schlicht aus, aber in den schattigen Innenhöfen gibt es blühende Gärten und künstliche Seen vom Feinsten. Man weiß bis heute nicht so genau, woher der Begriff Mauren kommt, aber unbestreitbar konnten Mauren Mauern mauern, dass bis heute die Besucher vor Ehrfurcht erstarren.

Alhambra
Von Mauren gemauerte Mauern mit Lichtspieleffekten
Löwnebrunnen Alhambra
Der legendäre Löwenbrunnen im Innenhof der Alhambra. Ich finde ja, die Löwen sehen komisch aus

Zwischen Granada und Sevilla liegt das unscheinbare Städtchen Ronda. Eigentlich nichts besonderes, aber mitten durch das Dorf geht eine mächtige Schlucht.

Schlucht Ronda
Die Schlucht von Ronda

Und damit die Bewohner nicht immer durch die Schlucht hinab und wieder hinauf steigen mussten, bauten sie eine ziemlich beeindruckende Brücke, die die beiden Seiten verband.

Brücke Ronda
Das ist die neue Brücke von Ronda

In Sevilla sehen die Bäume aus, wie Häuser…

Quadratischer Baum in Sevilla

…und die Gebäude sehen aus wie Bäume

Parasol Sevilla
El Parasol – ein Bauwerk in Baumform
Blick vom Parasol
Blick vom Dach des Parasol über Sevilla
Haus Sevilla
Altes Haus in Sevilla
Cathedrale von Sevilla
Die Kathedrale von Sevilla

Die Kathedrale von Sevilla ist von außen schon ziemlich beeindruckend. Wer genügend Puste hat, kann auf den Glockenturm steigen und die Aussicht genießen.

Kathedrale von Sevilla
Blick vom Dach der Kathedrale in den Innenhof

Im Jahr 1492 passierte Weltbewegendes: Isabella I. vertrieb nach 700 Jahren die Mauren aus Andalusien und Christoph Kolumbus entdeckte währenddessen einen neuen Kontinent. In der Kathedrale von Sevilla liegt das Grab, in dem sich Kolumbus umdrehen würde, wenn er die Twitternachrichten aus dem Land lesen müsste, das er entdeckt hat.

Grab von Christoph Columbus
Das Grab von Christoph Kolumbus in der Kathedrale von Sevilla
Sonnenuntergang in Cadiz am Meer
Cadiz liegt am Atlantik und bietet erstklassische Sonnenuntergänge
Hotel mit Meerblick
In der Beschreibung stand, unser Hotel in Torremolinos habe Meerblick. Nun gut, falsch war das nicht…
Pinguine am Strand
Das Wasser war im Juni so kalt, dass Pinguine auf einer Eisscholle angespült wurden
Die spanischen Rettungsschwimmer bereiten sich auf die Saison vor

2 Kommentare zu „Andalusien – wo Mauren Mauern mauern“

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